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Gelenke/Bewegungsapparat

Gelenke und Bewegungsapparat

Volkskrankheit Rheuma

Rheumatische Beschwerden entstehen durch Entzündungen der Gelenke. Diese wiederum werden durch eine Fehlsteuerung des Immunsystems ausgelöst. Ohne die frühzeitige medikamentöse Therapie werden die Gelenke zerstört.

Entgegen der landläufigen Meinung ist Rheumatische Arthritis, auch rheumatoide Arthritis oder kurz Rheuma genannt, keine typische Alterskrankheit, sondern tritt in verschiedenen Lebensphasen auf.

Auch12.000 bis 15.000 Kinder und Jugendliche erkranken jährlich an der so genannten juvenilen Arthritis. Nach Schätzungen der Deutschen Rheuma-Liga gehen 15 Prozent der Deutschen mindestens einmal im Jahr wegen rheumatischer Beschwerden zum Arzt. Ein Prozent leidet unter rheumatischen Gelenkentzündun-
gen. Frauen trifft es etwa zwei- bis dreimal häufiger als Männer.

Frühzeitige Diagnose ist das A und O

Zunächst greift das Abwehrsystem die körperfernen Gelenke der Finger und Zehen an. Mit der Zeit kann sich daraus eine so genannte Polyarthritis entwickeln: Die Beschwerden dehnen sich schubartig auf andere Gelenke aus. Auch Sehnen, Bänder und Schleimbeutel können sich entzünden.
Vergehen erst mehrere Jahre ohne professionelle Behandlung, wird die Krankheit chronisch, und die Gelenke können sich "hexenartig" verformen. Bei einem Fünftel der betroffenen Erwachsenen bilden sich entlang der Gliedmaßen so genannte Rheumaknoten aus, entzündetes Gewebe, das sich abkapselt und anschwillt.

Zwar ist Rheuma bislang nicht heilbar, aber durch eine konsequente Therapie lassen sich Entzündungsschübe frühzeitig abfangen, mildern oder vermeiden. Dies kann vor dem Verlust der Beweglichkeit der Gelenke oder der Wirbelsäule und damit vor einer möglichen Behinderung schützen.

Warum eine MRT-Vorsorgeuntersuchung?

Zusätzlich zu den herkömmlichen Untersuchungen überprüfen wir die dynamische Funktion der Gelenke (z. B. beim Kniegelenk die Beugung in verschiedenen Winkeln) und der Wirbelsäule. Die Schichtanalyse und dreidimensionale Darstellung erlauben eine differenziertere Beurteilung von entzündlichen Gelenkverände-
rungen. Bei der Halswirbelsäule hat sich die statische Kernspintomografie-Untersuchung bei einer Vielzahl von Erkrankungen als weiterführende diagnosti-
sche Maßnahme bewährt. Die dynamische Funktions-MRT-Untersuchung der Halswirbelsäule kann bei de generativen und rheumatischen Veränderungen zusätzliche Informationen für die weitere Therapieplanung aufzeigen. Für die allgemeine Leistungsfähigkeit ist es wichtig, einen gut funktionierenden Bewegungsapparat zu erhalten und Probleme frühzeitig zu erkennen. Mit der MRT können Veränderungen sehr frühzeitig entdeckt werden.