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Gefäße und Gehirn

Gefäße und Gehirn

Gefäßerkrankungen auf dem Vormarsch

In Deutschland erleiden jährlich etwa 200.000 Menschen einen Schlaganfall. Das Durchschnittsalter liegt bei etwa 70 Jahren, 10% der Schlaganfälle treten jedoch bereits bei unter 40jährigen auf. Die Gefäßerkrankungen werden, abgesehen von einer genetischen Veranlagung, durch Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Zucker, erhöhte Fette sowie Rauchen verstärkt. Auch das Alter und bestimmte Mängel fördern die Veränderungen. Am Ende kann es zu fatalen Ereignissen kommen, wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder zur arteriellen Verschlusskrankheit (aufgrund der eingeschränkten Gehstrecke im Volksmund "Schaufensterkrankheit" genannt), die schlimmstenfalls eine Amputation erfordert.

Auch bestimmte Demenzformen sind durch vasculäre (gefäßbedingte) Verände-
rungen bedingt. Immer mehr Menschen erkranken auch an der nicht-vasculären Alzheimer-Demenz, umso früher die Diagnose erfolgt, umso besser.

Ziel der Vorsorgeuntersuchung

ist es, etwaige Veränderungen am Gefäßsystem (Verengungen und Erweite-
rungen/Gehirngefäßaneurysma/Bauchaortenaneurysma) zu erkennen. Dabei setzen wir hochmoderne Methoden ein, z. B. Ultraschall mit Farbkodierung, Flussanalyse, Druckmessuntersuchungen und gegebenenfalls weiterführende bildgebende Verfahren wie Angiographie und die Darstellung des Gefäßsystems des Gehirns und des Gewebes mittels MRT (Kernspintomographie) oder CT (Computertomographie). Veränderungen des Gehirns können wir mit CT und MRT frühzeitig erfassen.

Mit speziellen neuen bildgebenden Techniken ist es seit kurzer Zeit möglich, Veränderungen aufgrund einer beginnenden Alzheimer-Demenz abzubilden, deren Ursachen nicht gefäßbedingt sind, sondern in der Zerstörung von Nervenzellen liegen.

Warum eine Früherkennung wichtig ist

Wie so oft im Leben gilt: Je früher, desto besser. Veränderungen am Gefäßsystem sind ein schleichender Prozess, der sich oft unbemerkt über Jahre zieht und urplötzlich zu schweren Funktionseinschränkungen führen kann. Unser Ziel ist es, möglichst früh Veränderungen zu erkennen, um schwerwiegende Folgen zu verhindern und die Gesundheit unserer Patienten zu erhalten.

Wenn Veränderungen rechtzeitig identifiziert werden, kann der Patient umgehend eine situationsangepasste Therapie beginnen, um schwere Folgeerkrankungen zu vermeiden, oder man kann bereits vorhandene Störungen entsprechend behandeln.